• *1984, bildende Künstlerin aus der Niederlande

    Marguerite van Sandick (*1984) studierte an der Willem de Kooning Akademie in Rotterdam Freie Kunst. Ihre Arbeiten stellte sie in Holland, Deutschland und Litauen aus. Wir freuen uns, sie für vier Wochen in Zürich zu Gast zu haben.

    Mit dem Ziel, bekannte und unbekannte Ansätze zeitgenössischer Kunst aufzuzeigen, initiierte van Sandick 2010 die Plattform de-al.info. Parallel zu institutionalisierten Galerien versucht diese private Sammlung, das Spektrum aktuellen Kunstschaffens zu erweitern und aufzuzeigen.

    Die interaktive Ausstellung wird laufend erweitert, über eine Aufnahme in die Sammlung können sich Kunstschaffende unter www.de-al.info informieren.

  • *1979, bildender Künstler aus Italien

    Das Spektrum von Enzo Comins Arbeiten reicht von Fotografie über Installationen und Performances bis zu Literatur (Lyrik). Während seines Studiums an der Accademia Nazionale di Cinema di Bologna (Regieausbildung) besuchte Comin Kurse in Ästhetik, Malerei und Fotografie.

    Das vielfältige Betätigungsfeld des jungen Künstlers fand nicht nur in Italien Beachtung, seine Arbeiten waren auch in Kroatien, Armenien und Frankreich zu sehen. Seit Februar 2012 empfängt Enzo Comin ein Stipendium der Fondazione Bevilacqua La Masa in Venedig.

    www.enzocomin.com

  • *1979, Autor aus Deutschland

    Aus Versehen habe er einen Musikclub gegründet, ist auf diversen Webseiten nachzulesen. „Weltbühne“ hiess das gute Stück, das mittlerweile den Baggern zum Opfern fiel. Tino Hanekamp liess sich davon nicht irritieren und gründete mit einigen seiner Freunden den Club „Uebel & Gefährlich“; ein Musikclub sondergleichen, eine Instanz in Hamburg.

    Und von einem Musikclub, seinen Besitzern, von den Türstehern und Gästen, den auftretenden Bands und von einer Party, die in einem Desaster enden könnte, handelt Hanekamps Debütroman „So was von da“.

    kiwi-verlag.de/autor/tino-hanekamp-4000850

  • *1980), Fotografin aus Äthiopien, lebt in Qatar

    Iman Ibrahim ist 1980 in Dire Dawa (Äthiopien) in einfachen Verhältnissen aufgewachsen. In Nairobi (Kenya) besuchte sie die Muslim Girls High School, danach arbeitete sie unter anderem im Jemen als Rezeptionistin in Spitälern und als Übersetzerin. Sie studierte Fotografie am New York Institute of Photography und lebt zurzeit in Doha (Katar).

    Im Rahmen des einmonatigen index-Freiraumstipendiums im April 2012 kam Iman erstmals nach Europa. Während ihrem einmonatigen Aufenthalt realisierte sie im Kunstverein Zürich / Wäscherei die Ausstellung "The other side of the world": sie setzte die Eindrücke ihrer Expedition nach Europa in Beziehung zu den Bildern, die sie aus Afrika und dem Nahen Osten mitbrachte. Damit schaffte sie Situationen, in denen das Exotische oft verblüffend vertraut und das Vertraute seltsam exotisch wirkte – oder in Imans Worten: "a journey through strange and familiar moments". 

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2012

  • *1979, Kurator aus Bulgarien

    Emile Ouroumov assistierte nach seinem Studium in visueller Kunst (St. Denis University Paris) und Curating (Pantheon-Sorbonne Paris) den Kuratoren Hans Ulrich Obrist (Serpentine Gallery), Odile Burluraux (Museée d'art moderne de la Ville de Paris) und Pierre Bal-Blanc (Centre d'art contemporainr de Brétigny). In seiner aktuellen Arbeit beschäftigt sich Emile Ouroumov mit dem Dialog zwischen Kunst und Pressetext sowie Institutionskritik. Zurzeit bereitet Ouroumov die Ausstellung "There is as yet insufficient data for a meaningful answer" im Art Centre Villa du Parc in Annemasse (Frankreich) vor.

    Ausstellungen und Publikationen: Déjà Lu (2011), Paper Jam#1 (2010, Paris), Projection (Video, 2010-11), A la limite (2009, Paris, Galerie Journiac), Retrospektiventext über die Arbeit von Beat Lippert (CH), Text zur Ausstellung von Stefan Nikolaev (BG) im Kunstraum Les églises in Chelles (Paris).

    www.emileouroumov.fr

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2012

  • *1977), Zeichnerin und Illustratorin aus Deutschland

    Die in Berlin lebende Zeichnerin und Illustratorin Anna Rosa Stohldreier beschäftigt sich, neben Themen wie "Das Paradies oder die Mangelware Mensch" (Illustrative Berlin, 2007), auch mit der immanenten Verbreitung von Mensch Maschine Symbiosen: "Burnout XXL XP meets Human File - ein Handbuch - 2 Spezies. Illustrative Lösungsansätze und scheiternde Erklärungsversuche rund um das Thema Mensch und Computer".

    Anna Rossa Stohldreier hat die Gruppe "Dramalight"  ins Leben gerufen, in der sie, zusammen mit anderen Illustratoren und Autoren, klassische Literatur als Comic veröffentlicht, sowie Ausstellungen verwirklicht. ("Reality Kills", Maxim Gorki Theater, Berlin)

    Zuletzt ist der Gedichtband "Gesetze der Hilflosigkeit und andere Unnützlichkeiten" in Zusammenarbeit mit dem Autor Erik Schmitt, erschienen.

    www.rosadesign.de

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2012

  • *197), bildende Künstlerin aus den Niederlanden

    Claudia Bröer studierte Malerei an der ArtEZ, Academie voor Art & Design in Enschede (Niederlande). Neben der Malerei betätigt sie sich in künstlerischen Disziplinen wie Film, Zeichnung und Collage.

    instagram.com/claudiabroer

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2011

  • *1967), Autor aus Deutschland

    Till Müller-Klug war ab Mitte der Neunziger bis Anfang der Nullerjahre in der internationalen Spoken-Word-Szene aktiv.  Seit 2002 schrieb und realisierte er zahlreiche Theaterstücke und -projekte u.a. an den Berliner Sophiensaelen, sowie Hörspiele, zuletzt 2011 Sprachlabor Babylon für den WDR. 

    tillmueller-klug.de

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2011

  • *1981, Autorin aus Deutschland

    Für ein Romanfragment aus "Im Kernschatten" erhielt Ada Dorian 2009 den Hamburger Literaturförderpreis. Seit 2010 ist Ada Dorian Vorstandsmitglied des writers’ room e.V. in Hamburg.

    adadorian.de

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2011

  • *1985, Fotografin aus Polen

    Agnieszka Kozłowska ist eine polnische Künstlerin und Forscherin, deren Praxis die performative Auseinandersetzung mit entlegenen Landschaften und das radikale Verständnis der Fotografie als Mechanismus zur Schaffung einzigartiger physischer Spuren anstelle reproduzierbarer Bilder verbindet. Sie promovierte 2014 an der Northumbria University, Newcastle upon Tyne, Vereinigtes Königreich. Angetrieben von ihrer Faszination für den Moment der fotografischen Belichtung, in dem eine greifbare Verbindung zwischen der lichtempfindlichen Oberfläche und der physischen Welt entsteht, erforscht sie kontinuierlich unkonventionelle lichtempfindliche Materialien, die es ihr ermöglichen, einzigartige fotografische Artefakte direkt in der Kamera herzustellen, ohne dass ein Abzug oder eine Nachbearbeitung erforderlich ist.

    Mit einer selbstgebauten 10×8-Zoll-Kamera unternimmt sie sorgfältig geplante einsame Spaziergänge durch unbewohnte Landschaften, um mehrstündige fotografische Aufnahmen zu machen. In der Regel kann an einem Tag nur eine Arbeit gemacht werden, und das auch nur bei sehr starkem Sonnenlicht. Der Belichtungsprozess lässt nur wenig künstlerische Kontrolle zu und bleibt daher frei von subjektiven Entscheidungen über die visuellen Qualitäten des Ergebnisses. Da die angewandten Techniken sehr experimentell sind, erscheint die resultierende Fotografie oft nicht perfekt in ihrem Bild. Nichtsdestotrotz ist es durch seine materielle Präsenz ein Hinweis auf das Ereignis der fotografischen Belichtung. Sobald die Belichtung abgeschlossen ist, kann das Werk weder verändert noch reproduziert werden. In einer Kultur, in der das fotografische Bild nicht mehr standardmäßig als wahr oder real verstanden werden kann, kann Kozłowskas Praxis im Lichte der Tradition der Dokumentarfotografie betrachtet werden, einen Ort so präzise und wahrheitsgetreu wie möglich abzubilden.

    agnieszkakozlowska.com

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2011

  • *1976, bildende Künstlerin aus Deutschland

    an deine tür klingle ich: ding-d.
    kenn dich vom: ping-p.
    in deiner: flip-f.
    dein aussehen: tipp-t.
    haare wie david: hassel-h.
    unsere beziehung: on-o.
    gehen zum: pic-n.
    das geschirr aus: plas-t.
    mögen das essen: süss-s.
    wir sind: flower-p.
    und unser eigener: schnick-sch.
    wie die zeit vergeht: tick-t.

    patriciabucher.de

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2011

  • *1984, Performance- Künstlerin aus Grossbritannien

    Die Performance-Künstlerin Alice McCabe lässt ihre Leidenschaft für den Dadaismus direkt in ihre Arbeiten einfliessen. So war sie in Zürich, wo die Brittin zur Zeit arbeitet und lebt, mit "The THERE-THERE School of English Dada" im Cabaret Voltair zu sehen und organisierte in der Station 21 ein "ENGLISH DADA BREAKFAST".

    alicemccabe.com

    Frairaum-Aufenthalt im Jahr 2011

  • *1987, Fotografin aus Österreich

    Neben den Bereichen Lifestyle, Interior-Fotografie und Mode liegt Daniela Lettners Leidenschaft in der Porträtfotografie außergewöhnlicher Menschen und Models, die nicht dem klassischen Typus entsprechen. Daniela Lettner lebt in Wien. 

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2010

  • *1974, Künstlerin und Kuratorin aus Grossbritannien

    Emma Nilssons lässt aus Naturdarstellungen des 19.Jahrhunderts artifizielle, visionäre oder phantastische Wesen entstehen. Sie fertigt diese aus zerschnittenen Radierungen, die sich teils idealisiert oder vermeintlich wissenschaftlich geben, aber stets der Phantasie entspringen. So entstehen Bildwelten, die sich offensichtlich auf reale Gegebenheiten in unserer Welt beziehen, sich aber in einer distanzierten Künstlichkeit von eben dieser wiederum abheben.

    Direktorin der Setareh Gallery in Düsseldorf

    setareh.com

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2010

  • *1977, bildende Künstlerin aus Deutschland

    Als Zeichnerin und künstlerische Archivarin verknüpft Esther Ernst Emotionen und Reflexionen ihrer Innenwelt mit Ereignissen der äusseren Welt. Unterwegs, u. a. während Stipendien in Südafrika, Argentinien und Ägypten, entwirft sie kartographische Zeichnungszyklen, die Verfahrensweisen der Gedankenschichtung offenlegen.

    esther-ernst.com

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2010

  • *1981, Musiker und Komponist aus den Niederlanden

    Bart Hoevenaars ist Sir Ian. Bart Hoevenaars ist Sim Sala Bubbelebim. Sir Ian ist ein melancholischer Singer/Songwriter. Sim Sala Bubbelebim ist die eine Hälfte des Filmemacher-, Autoren- und Performance-Duo De Bubbelebim, ein Duo mit Hang zum Absurden. Bart Hoevenaars spielt als Gitarrist/Sänger in diversen Rotterdamer Bands, beispielsweise den Fuck The Writer, The Yes Please, er komponiert Musik für Theater und Film. Während seines Aufenthaltes im Freiraum trat Bart Hoevenaars in Zürich und Luzern auf, als Sim Sala Bubbelebim schreib er den Kurz Film 'Miktor & Molf' und bereitete die Dreharbeiten vor.

    barthoevenaars.com

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2010

  • *1979, Comic-Zeichner aus Deutschland

    Sascha Hommer ist Comic Artist, Illustrator und Grafiker. Neben zahlreichen Beiträgen in Comic-Magazinen und Anthologien sind mehrere Comic-Bücher von ihm erschienen, zu letzt "Dri Chinisin", (Reprodukt, Berlin 2011). 

    saschahommer.com

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2010

  • *1965, bildender Künstler aus Polen

    Piotr Jaros ist ein 1965 geborener polnischer Künstler. Er wird hauptsächlich in Polen ausgestellt, hatte aber auch Ausstellungen in Deutschland, Ungarn und anderswo. Jaros hat 5 Einzelausstellungen und 24 Gruppenausstellungen über einen Zeitraum von 26 Jahren. Er war auch auf zwei Kunstmessen und auf 4 Biennalen vertreten. Die wichtigste Ausstellung war Piotr Jaros: Umarmen. The Miracle of Sight im Ludwig Museum - Museum für zeitgenössische Kunst - Budapest in Budapest 1996. Weitere wichtige Ausstellungen waren im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart in Berlin und auf der Manifesta - Europäische Biennale für zeitgenössische Kunst in Amsterdam. Piotr Jaros wurde zusammen mit Zbigniew Libera und Artur Zmijewski ausgestellt. Piotr Jaros' Kunst ist in drei Museumssammlungen vertreten, unter anderem im Ludwig Museum - Museum für zeitgenössische Kunst - Budapest in Budapest und im Zentrum für zeitgenössische Kunst Schloss Ujazdowski in Warschau.

    Er präsentierte seine Arbeiten während seines Aufenthalts am Institut und realisierte die Einzelausstellung „Kantor“ im Haus zum Palmbaum in Zusammenarbeit mit dem Freiraum-Stipendium und dem Cabaret Voltaire. Die Ausstellung wurde im Tages-Anzeiger mit einem grossen Porträt gewürdigt.

    Übersetzt mit DeepL.com (kostenlose Version)

    artmuseum.pl/pl/kolekcja/artysci/piotr-jaros

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2010

  • *1976, Musiker und Komponist aus der Schweiz

    Der Berner Musiker Simon Hari hat sich als King Pepe einen Namen in der Schweizer Musikszene gemacht. Die Zeitung "Der Bund" nennt ihn Naiv, lakonisch und liebesbedürftig; drei Eigenschaften, die sich auch in seinen Liedern wiederspiegeln. 2010 ist sein Album "Tierpark" erschienen.

    kingpepemusik.ch

    Freiraum-Aufenthalt im Jahr 2010